Ein
versunkenes Urlaubsziel
Geschichte
einer versunkene Insel im Holländischen Delta
(1602-1639)
Orisant
ist ein salziges Buch, ein Buch über das
Meer,
über das Holländisches Delta, über
die Geschichte Zeelands im 17. Jahrhundert -
ein Epos der einfachen Leute.
Zeeland, heute ein bei den Deutschen beliebtes
Urlaubsziel, bedeutet Strand und
Sommerspaß, aber wie war es damals?
Römische Händler von Xanten und Trier
sind die ersten 'Touristen'. Das ,Land'
ist bewachsener Schlick auf dem ein paar Schäfer
mit ihren Herden leben, ein
entlegener Ort in der Mündung der wühlenden
Oosterschelde.
Um 1600 kommen die Fürsten von Nassau mit
Kriegern und Bauleuten auf den rauhen
Archipel den man Zeeland nennt, Deiche werden
gebaut, neue Poldern, die
Niederlande entstehen. Eine dieser Poldern ist
Orisant.
Die ersten Kolonisten segeln in den kleinen Hafen
dieser Insel: Flüchtlinge,
Abenteurer, Glücksritter, Männer, Frauen
und Kinder, das Drama auf dem Atlantis
der armen Leute kann beginnen.
Moor, Sturm, Pest und der ewige Kampf der Menschen
gegen die Fluten. Eigentlich
kein Platz für Wärme und Liebe, ein
Platz ständig bedroht durch die
Elementargewalten des Meeres.
Orisant, die Story, ausgegraben aus alten Archiven,
gibt den Pionieren von
damals Gesicht und Namen wieder. Da ist der Schulze
Hans van Damme, der verdammt
wird durch den Pfarrer, weil er seine pestkranke
Tochter von eine Hexe
beschwören läßt... Beinahe vier
Jahrzehnte dauert das Drama Orisants bis zu
seinem Untergang! Seit 1600 ist Zeeland immer
weiter aus dem Wasser gewachsen,
nur Orisant liegt 18 meter tief in der Oosterschelde,
auf ewig versunken.
Was
geschah mit dem Schulzen Hans van Damme und seinen
Leuten? Das ist zu lesen
im Buch ORISANT. Die Leute, die auf Orisant lebten,
werden in der spannenden
Geschichte des Buches wieder lebendig!
website:
orisant.com
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